Im Sommer 2014 kamen die ersten Anfragen des Robert Koch-Institutes aus der Informationsstelle des Bundes für Biologische Gefahren und Spezielle Pathogene (IBBS) wie ein Rücktransport von an Ebola erkrankten Helfern unter medizinischer Betreuung durchgeführt werden könnte. Der Kontakt kam nicht unvermittelt zustande, da wir bereits seit Anfang 2003 Kontakt zum Fachgebiet hatte und bei der Erstellung des Anhang 1 Sonderisolierstationen (Schutzstufe 4) der Technische Regel für Biologische Arbeitsstoffe 250 Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege sowie der Technische Regel für Biologische Arbeitsstoffe 130 Arbeitsschutzmaßnahmen in akuten biologischen Gefahrenlagen mitgewirkt habe. Darüber hinaus hat Herr Neidhardt seit Ende 2005 die Einsatzgruppe Bio der IBBS hinsichtlich der Persönlichen Schutzausstattung beraten und geschult.

Nach der Zusage der Bundesregierung den Rücktransport zu garantieren, bekamen wir Ende September 2014 den Auftrag das Projekt erst im Rahmen eines Werkvertrages und im Anschluss als Mitarbeiter des Robert Koch-Institutes umzusetzen.